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Freitag, 12. August 2022

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Feistritz/Drau: Masterplan für die Ortsentwicklung

Die Ortskernentwicklung in Feistritz/Drau beschäftigt bereits seit längerem den Gemeinderat der Marktgemeinde Paternion. Über einen Masterplan sollen Lösungen umgesetzt werden. Im Zuge der weiteren Sanierungsetappe der Paternioner Straße (L42) wird auch der Rad- und Gehweg weitergeführt.

Der überbordende Verkehr, der sich täglich durch Feistritz/Drau quält, ist ein zentrales Thema und belastet den Ortskern und damit natürlich auch die Wohnqualität. Eine Verkehrszählung – das Aufkommen ist größtenteils „hausgemacht“ – ergab täglich 9500 Fahrzeuge, auf der umfahrenden Drautal-Bundesstraße sind es 4500.

MASTERPLAN FÜR DEN ORTSKERN
Was die Ortskerngestaltung betrifft, laufen Gespräche mit dem Land über die Erstellung eines Masterplanes, der vom Raumordnungsreferat finanziell unterstützt wird. Die Umsetzung soll in den nächsten Jahren erfolgen, ebenso die Neugestaltung des Platzes beim Gemeinschaftshaus im Zusammenwirken mit den Liegenschaftseigentümern. „Es soll dann hier auch eine schön gestaltete Begegnungszone entstehen“, betont Bürgermeister Manuel Müller. Im Zusammenhang mit der Neuausrichtung des Zentrumsverkehrs in Feistritz/Drau sei die Marktgemeinde mit dem Land in konkreten Planungsgesprächen.

ANREIZE FÜR DEN UMSTIEG AUFS RAD
Im Rahmen der Ortskerngestaltung sollen hier auch entsprechende Räume für Radfahrerinnen und Radfahrer reserviert werden. „Damit wollen wir Anreize schaffen, dass vermehrt aufs Rad umgestiegen wird“, betont Müller. Angedacht sei auch ein Radweg vom Ortskern über die neu errichtete Draubrücke zum Feistritzer Bahnhof. Durch die von den ÖBB bereits angekündigte Intensivierung des Taktverkehrs ergäbe dies einen weiteren Anstoß zum Umstieg aufs Rad.

„NOCH ATTRAKTIVER UND SICHERER“
Nachdem die Paternioner Straße zwischen Feistritz und Nikelsdorf bereits mit einem Geh- und Radweg versehen wurde, folgt noch heuer – voraussichtlich im Spätsommer – im Zuge der Fahrbahnsanierung die Weiterführung des Weges von Nikelsdorf bis Paternion. Müller: „Das ist ein weiterer Baustein, um Rad fahren in unserer Gemeinde noch attraktiver und sicherer zu machen“, freut sich Müller.

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