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Donnerstag, 13. Juni 2024

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Von Frau zu Frau

Ob umgeben von hochwertigen Stoffen oder einem Haufen männlicher Fachkräfte, eines steht fest: Die Rolle der Frau ist in der einen wie in der anderen Branche eine besondere. Zwei Powerfrauen sind sich einig.

Zwei Villacher Generationenbetriebe profitieren jeweils vom Engagement einer Frau: Elektrotechnik Maschke und Raummode Haselsberger. Und obwohl die Berufsfelder unterschiedlicher kaum sein könnten, beschreiben sich sowohl Katrin Maschke als auch Christine Haselsberger vor allem als Vorbild für junge Frauen. Was heißt es, eine Führungsposition zu leben, eine Mutmacherin zu sein und die Veränderung der Zeit im Blick zu behalten? Wir fragen nach.

Mut
Auch die Branchen-Quereinsteigerin Katrin Maschke erkennt ihre Vorbildfunktion vor allem in Bezug auf ihre achtjährige Tochter. „Als berufstätige Mutter habe ich viel zu tun. Meine Tochter bemerkt aber, wie sehr es mir gefällt,“ erzählt die Frau des Unternehmers Kurt Maschke, die 2005 das Studium der Ernährungswissenschaften abgeschlossen hat. Nach der Karenz wechselte sie in die Firma ihres Mannes, wo sie unter anderem einen Großteil der Elektroplanung übernommen hat und Kundenberatungen durchführt. Dass ihre Tochter sagt, sie wolle einmal so werden wie ihre Mama, zeigt, dass sie schon im engsten Umfeld als Mutmacherin auftritt.

Kraft
Diesen Mut – durch eine öffentliche Funktion – nach außen zu tragen und somit viele junge Frauen für ihren Weg in die Selbstständigkeit zu stärken, hätte die engagierte Unternehmerin Haselsberger zu mancher Zeit gerne gehabt. Das Tempo unserer Zeit hat sich jedoch verändert. „Heute brauche ich meine Freizeit für mich, um wieder in mein persönliches Tempo zu kommen“, so die Expertin für Schönes. Malen, Lesen und das bewusste Erleben der Natur, aber auch kulturelle Veranstaltungen versteht sie für ihren persönlichen Ausgleich als besonders wertvoll. „Genauso wichtig ist mir auch der sprachliche Austausch mit anderen Menschen. Ich möchte Jung und Alt kennenlernen, gemeinsam Neues entdecken – das stärkt mich.“

Menschlichkeit
Doch die Zeit verändert sich. So scheint es für Christine Haselsberger oftmals fast so, als hätte der Kunde von heute Angst vor der persönlichen Begegnung. „Viele Anfragen werden per Email gestellt. Die Gestaltung des eigenen Zuhauses braucht jedoch eine Beratung unter vier Augen. Es wäre für uns alle wichtig, die Hemmschwelle, sich persönlich zu unterhalten, abzulegen. Nur so kann man individuell auf Kundenwünsche eingehen“, so Haselsberger. Und genau dieses Service zeichnet das Villacher Unternehmen für Raumgestaltung auch aus. So ist der Besuch in den eigenen vier Wänden der Kunden für die Unternehmerin selbstverständlich. „Die Individualität des Einzelnen drückt sich in seinem Zuhause aus. Und man glaubt nicht, was Wohnungen und Häuser alles erzählen.“

Zukunft
Ob die Achtjährige einmal selbst in der männerlastigen Elektrobranche die Leitung in Sachen Planung übernimmt, wird sich zeigen. Der Blick in die Zukunft verspricht auf jeden Fall Veränderungen, weiß Katrin Maschke: „Digitalisierung und E-Mobilität sowie Schnelllebigkeit und kürzere Bauzeiten verändern schon jetzt die Branche. So wird in Zukunft die Individualisierung der Projektplanung immer wichtiger.“ So werden in absehbarer Zeit beispielsweise Installationen für Elektroauto-Stellplätze ein spannendes Projekt.

Maschke Kurt GmbH, Mag.a Katrin Maschke
Italiener Straße 56, 9500 Villach, Telefon 0 42 42 / 233 59


Beitrag über Christine Haselsberger


Text: Isabella Schöndorfer

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Ob umgeben von hochwertigen Stoffen oder einem Haufen männlicher Fachkräfte, eines steht fest: Die Rolle der Frau ist in der einen wie in der anderen Branche eine besondere. Zwei Powerfrauen sind sich einig.

Zwei Villacher Generationenbetriebe profitieren jeweils vom Engagement einer Frau: Elektrotechnik Maschke und Raummode Haselsberger. Und obwohl die Berufsfelder unterschiedlicher kaum sein könnten, beschreiben sich sowohl Katrin Maschke als auch Christine Haselsberger vor allem als Vorbild für junge Frauen. Was heißt es, eine Führungsposition zu leben, eine Mutmacherin zu sein und die Veränderung der Zeit im Blick zu behalten? Wir fragen nach.

Mut
Auch die Branchen-Quereinsteigerin Katrin Maschke erkennt ihre Vorbildfunktion vor allem in Bezug auf ihre achtjährige Tochter. „Als berufstätige Mutter habe ich viel zu tun. Meine Tochter bemerkt aber, wie sehr es mir gefällt,“ erzählt die Frau des Unternehmers Kurt Maschke, die 2005 das Studium der Ernährungswissenschaften abgeschlossen hat. Nach der Karenz wechselte sie in die Firma ihres Mannes, wo sie unter anderem einen Großteil der Elektroplanung übernommen hat und Kundenberatungen durchführt. Dass ihre Tochter sagt, sie wolle einmal so werden wie ihre Mama, zeigt, dass sie schon im engsten Umfeld als Mutmacherin auftritt.

Kraft
Diesen Mut – durch eine öffentliche Funktion – nach außen zu tragen und somit viele junge Frauen für ihren Weg in die Selbstständigkeit zu stärken, hätte die engagierte Unternehmerin Haselsberger zu mancher Zeit gerne gehabt. Das Tempo unserer Zeit hat sich jedoch verändert. „Heute brauche ich meine Freizeit für mich, um wieder in mein persönliches Tempo zu kommen“, so die Expertin für Schönes. Malen, Lesen und das bewusste Erleben der Natur, aber auch kulturelle Veranstaltungen versteht sie für ihren persönlichen Ausgleich als besonders wertvoll. „Genauso wichtig ist mir auch der sprachliche Austausch mit anderen Menschen. Ich möchte Jung und Alt kennenlernen, gemeinsam Neues entdecken – das stärkt mich.“

Menschlichkeit
Doch die Zeit verändert sich. So scheint es für Christine Haselsberger oftmals fast so, als hätte der Kunde von heute Angst vor der persönlichen Begegnung. „Viele Anfragen werden per Email gestellt. Die Gestaltung des eigenen Zuhauses braucht jedoch eine Beratung unter vier Augen. Es wäre für uns alle wichtig, die Hemmschwelle, sich persönlich zu unterhalten, abzulegen. Nur so kann man individuell auf Kundenwünsche eingehen“, so Haselsberger. Und genau dieses Service zeichnet das Villacher Unternehmen für Raumgestaltung auch aus. So ist der Besuch in den eigenen vier Wänden der Kunden für die Unternehmerin selbstverständlich. „Die Individualität des Einzelnen drückt sich in seinem Zuhause aus. Und man glaubt nicht, was Wohnungen und Häuser alles erzählen.“

Zukunft
Ob die Achtjährige einmal selbst in der männerlastigen Elektrobranche die Leitung in Sachen Planung übernimmt, wird sich zeigen. Der Blick in die Zukunft verspricht auf jeden Fall Veränderungen, weiß Katrin Maschke: „Digitalisierung und E-Mobilität sowie Schnelllebigkeit und kürzere Bauzeiten verändern schon jetzt die Branche. So wird in Zukunft die Individualisierung der Projektplanung immer wichtiger.“ So werden in absehbarer Zeit beispielsweise Installationen für Elektroauto-Stellplätze ein spannendes Projekt.

Maschke Kurt GmbH, Mag.a Katrin Maschke
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