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Donnerstag, 30. Juni 2022

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Arnoldstein rüstet sich fürs Jahrhundertfest!

Die Marktgemeinde bereitet sich intensiv aufs Jahrhundertfest vor: Anfang Juli wird die Markterhebung vor 100 Jahren groß gefeiert. Der „Arnoldsteiner“ macht sich in Arnoldstein breit – der neue Gutschein wird bestens angenommen.

Fahr nicht fort, kauf im Ort“ – unter dieser Devise wurde als Neuerung der Einkaufsgutschein im Wert von je zehn Euro aufgelegt. Der Verkauf erfolgt über die Gemeindekasse. Der „Arnoldsteiner“ kann bei derzeit 39 Betrieben und Dienstleistern der Marktgemeinde eingelöst werden.

LANGFRISTIGE WERTSCHÖPFUNG
„Mit diesem neuen Angebot sollen die heimischen Betriebe unterstützt werden, um damit die Kaufkraft in unserer Gemeinde zu belassen und eine langfristige, gemeinsame Wertschöpfung zu erreichen“, unterstreicht Bürgermeister Ing. Reinhold Antolitsch. Es sei ihm als Bürgermeister ein großes Anliegen, die heimischen Betriebe wirtschaftlich zu unterstützen.

GESCHENK FÜR VERSCHIEDENSTE ANLÄSSE
Die Marktgemeinde geht mit gutem Beispiel voran und gibt jetzt die Shopping-Gutscheine bei all ihren Ehrungen und Gratulationen aus. Der „Arnoldsteiner“ eignet sich zur Förderung der lokalen Betriebe natürlich auch bestens als Geschenk für die verschiedensten familiären Anlässe. Der Gutschein kann selbstverständlich von jedermann und jederfrau erworben werden.

SAMSTAG, 2. JULI, GROSSER FESTAKT!
Der 100. Jahrestag seit der Markterhebung im Jahre 1922 wird gebührend begangen, und zwar mit einem großen Festakt am Samstag, 2. Juli, 18 Uhr, auf dem Marktplatz. Mit dabei – neben zahlreichen hochrangigen Ehrengästen – Vertreter der Partnergemeinden in Italien und Slowenien, die lokalen Musikformationen EMV Trachtenkapelle und die Bergbau und Hütten Traditionsmusik Arnoldstein sowie natürlich der Grenzlandchor, der heuer seinen 75-jährigen Bestand feiert.

VON ITALIEN BIS 1924 BESETZT
Der bekannte Historiker Dr. Peter Wiesflecker (Uni Graz, aus Feistritz/Gail gebürtig) wird die wechselvolle Gemeindegeschichte Revue passieren lassen. Unter anderem waren Ortschaften und Dorfteile nach dem Ende des Ersten Weltkrieges sechs Jahre besetzt gewesen. Erst 1924 waren die Italiener aus dem Gemeindegebiet abgezogen.

„PREISE WIE DAMALS“
Bereits die Tage zuvor wird in einer Leistungsschau – auch historische Gerätschaften werden dabei präsentiert – im Wirtschaftshof unter Einbindung heimischer Unternehmen die kommunale Schlagkraft des Wirtschaftshofes und der Feuerwehren demonstriert. Der Tag der offenen Tür, Freitag, ­­­­­

  1. Juli, hat für die Bevölkerung einiges parat: unter anderem eine Quiz-Verlosung mit wertvollen Preisen sowie für Speis‘ und Trank „Preise wie damals im Jahre 1922“!

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