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Montag, 14. Juni 2021

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Soča: Im Tal des smaragdenen Flusses

Wo kann man sportliche Aktivität mit Erinnerungskultur verbinden? Wandern und Klettern mit einem Ritt auf wilden Wassern? Wo trifft alpine Kultur auf mediterrane Kulinarik? Es ist das Tal des smaragdenen Flusses, der slowenischen Soča.

Wenn im Frühling die Skipisten landauf, landab langsam und sicher dahinschmelzen, herrschen hoch über dem slowenischenSoča-Tal noch immer ideale Wintersportbedingungen. Das Skigebiet Kanin bei Bovec ist bis ins späte Frühjahr hinein schneesicher und über die Verbindung mit dem Skigebiet Sella Nevea auch von italienischer Seite aus zu erreichen. Die Aussicht bis zur Adria ist bei Schönwetter gratis inkludiert. Attraktiv ist das Tal des smaragdenen Flusses mit seiner Bergwelt übrigens das ganze Jahr über, sei es für einen Tagesausflug oder für einen richtig aktiven Urlaub. Und von Kärnten aus schnell und auf landschaftlich bezaubernden Wegen zu erreichen, am besten über den Predil- oder den Vršič-Pass.

Kolovrat: An den hohen Wert des Friedens erinnert auch der Weitwanderweg Pot miru – Weg des Friedens. Foto: Kolovrat Jošt Gantar
Kolovrat: An den hohen Wert des Friedens erinnert auch der Weitwanderweg Pot miru – Weg des Friedens. Foto: Kolovrat Jošt Gantar

KAJAK, FLIEGENFISCHEN, SPITZENKULINARIK
Europaweit berühmt und ein Sehnsuchtsort ist der Fluss Soča für Kajakfahrer, die das Wildwasser in seinen tiefen Schluchten schätzen. Genauso beliebt ist das smaragdfarbene Wasser auch bei Fischern, insbesondere als ausgezeichnetes Revier für das Fliegenfischen. Und als Lebensraum der selten gewordenen Marmorata, der Soča-Forelle. Kulinarisch ist das Soča-Tal übrigens schon lange kein Geheimtipp mehr, sondern dank Ana Roš weltbekannt. Die Chefin des Spitzenrestaurants Hiša Franko wurde als weltbeste Köchin ausgezeichnet und ist Trägerin von zwei Michelin-Sternen. Mit einheimischen Spezialitäten, wie der Frika, den mit Dörrobst gefüllten Buški krafi oder verschiedenstem Käse, kann man den Gaumen auch in den zahlreichen Gasthäusern und auf den Almen verwöhnen.

DER WEG DES FRIEDENS IM REICH DES ZLATOROG
An den hohen Wert des Friedens erinnert auch der Weitwanderweg Pot miru – Weg des Friedens, der Erinnerungskultur mit aktivem Landschaftserlebnis verbindet. Beginnend in den Julischen Alpen, geht es mehr als 500 Kilometer entlang der Kriegsschauplätze über den Karst bis nach Triest. Durchs Soča-Tal führen zwei weitere Weitwanderwege, der Alpe Adria Trail und der Juliana Trail, der die Julischen Alpen umrundet. Apropos Julische Alpen: Soča-Tal ist Ausgangspunkt für Touren in das Reich des Zlatorog, des sagenumwobenen Steinbocks mit goldenen Hörnern.


Informationen zum Weg des Friedens/Informacijski center Pot miru:
info@thewalkofpeace.com, www.potmiru.si
Alle Informationen über das Soča-Tal auf www.soca-valley.com/de

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