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Sonntag, 19. Mai 2024

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Gailitz: Umspannwerkwird fit für die Zukunft

Steigender Strombedarf – Ausbau der Stromversorgung: Vor 68 Jahren wurde das Umspannwerk Gailitz/Arnoldstein errichtet. Nun werden in den Ausbau der Stromversorgung für das untere Gailtal neun Millionen Euro investiert.

Das Umspannwerk Gailitz wurde also im Jahr 1955 errichtet und 1965 erweitert. Damit sollte in erster Linie der Industriestandort mit der damaligen BBU in Gailitz sicher mit Strom versorgt werden. Heute ist es ein sehr wichtiger Knoten im Kärntner Stromnetz. Über dieses Umspannwerk werden der Industriepark EURONOVA und der Großraum Arnoldstein mit Strom versorgt, einschließlich Hohenthurn, Feistritz/Gail, Nötsch, St. Stefan im Gailtal und Teile des Bleiberger Hochtales sowie Pöckau und Neuhaus an der Gail.

FÜR ZUKÜNFTIGE HERAUSFORDERUNGEN
Im erneuerten Umspannwerk wurde auch Platz für einen dritten 110/20-kV-Trafo geschaffen. „Wir müssen auf einen steigenden Leistungsbedarf der Industrieunternehmen vorbereitet sein, aber auch auf die Anforderungen der Energiewende, mit den bekannten Themen wie stark steigende Einspeisung von PV-Anlagen und ein steigender Strombedarf durch neue Anwendungen wie E-Mobilität und Wärmepumpen. Hier ist es notwendig, für Jahrzehnte zu denken, zu planen und zu bauen“, unterstreicht Kelag-Vorstand Dipl.-Ing. Dr. Reinhard Draxler.

Zukunftsfit: Das Umspannwerk Gailitz ist ein sehr wichtiger Knoten im Kärntner Stromnetz.
Zukunftsfit: Das Umspannwerk Gailitz ist ein sehr wichtiger Knoten im Kärntner Stromnetz.

HOHE EIGENLEISTUNGSQUOTE
Die Erneuerung ist ein mehrjähriges Projekt. Im Jahr 2020 wurde das neue Betriebsgebäude errichtet, die gesamte 20-kV-Anlage erneuert und das alte Betriebsgebäude entfernt. Die Kärnten Netz hat hier eine sehr hohe Eigenleistungsquote. Das bedeutet, dass der Großteil der Arbeiten mit eigenem Personal durchgeführt wurde. Die Erneuerung des Umspannwerks war notwendig geworden, damit die Stromversorgung in dieser Region auch künftig bei steigenden Anforderungen gewährleistet werden kann.

„Wir müssen auf einen steigenden Leistungsbedarf der Industrieunternehmen vorbereitet sein.

KELAG-VORSTAND DIPL.-ING. DR. REINHARD DRAXLER

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Das Umspannwerk Gailitz wurde also im Jahr 1955 errichtet und 1965 erweitert. Damit sollte in erster Linie der Industriestandort mit der damaligen BBU in Gailitz sicher mit Strom versorgt werden. Heute ist es ein sehr wichtiger Knoten im Kärntner Stromnetz. Über dieses Umspannwerk werden der Industriepark EURONOVA und der Großraum Arnoldstein mit Strom versorgt, einschließlich Hohenthurn, Feistritz/Gail, Nötsch, St. Stefan im Gailtal und Teile des Bleiberger Hochtales sowie Pöckau und Neuhaus an der Gail.

FÜR ZUKÜNFTIGE HERAUSFORDERUNGEN
Im erneuerten Umspannwerk wurde auch Platz für einen dritten 110/20-kV-Trafo geschaffen. „Wir müssen auf einen steigenden Leistungsbedarf der Industrieunternehmen vorbereitet sein, aber auch auf die Anforderungen der Energiewende, mit den bekannten Themen wie stark steigende Einspeisung von PV-Anlagen und ein steigender Strombedarf durch neue Anwendungen wie E-Mobilität und Wärmepumpen. Hier ist es notwendig, für Jahrzehnte zu denken, zu planen und zu bauen“, unterstreicht Kelag-Vorstand Dipl.-Ing. Dr. Reinhard Draxler.

Zukunftsfit: Das Umspannwerk Gailitz ist ein sehr wichtiger Knoten im Kärntner Stromnetz.
Zukunftsfit: Das Umspannwerk Gailitz ist ein sehr wichtiger Knoten im Kärntner Stromnetz.

HOHE EIGENLEISTUNGSQUOTE
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KELAG-VORSTAND DIPL.-ING. DR. REINHARD DRAXLER

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