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Donnerstag, 13. Juni 2024

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Arnoldstein: Einzigartiger literarischer Schatz

Das generalsanierte Museum im „Alten Gemeindehaus“ unterhalb der Klosterruine beherbergt einen einzigartigen literarischen Schatz: Es handelt sich um den aus mehreren tausend Exponaten bestehenden Nachlass von Professor Dr. Hans Haid, dem bekannten Alpenforscher, Volkskundler, Bergbauern und Autor.

Das Alpenarchiv“ – dieser Tage offiziell eröffnet – beinhaltet Bücher, Magazine und Tonträger in allen Alpensprachen und zu allen alpenrelevanten Themen wie Architektur, Geschichte, Kulturgeografie, Sagen und Märchen, Geologie, Natur, Wandern, Reisen und vieles mehr.

FÜR EIN SPEZIELLES PUBLIKUM
Hans Haid (1938 bis 2019) gilt als einer der größten Alpenforscher des 20. Jahrhunderts. Er engagierte sich wie kaum ein anderer für die Erhaltung der „Lebenswelt Alpen“ und verfasste darüber zahlreiche Bücher, Rundfunkbeiträge und Artikel in den verschiedensten Zeitschriften. Mit der Schenkung „Sammlung Hans und Gerlinde Haid“ über das wirtschaftliche und kulturelle Leben der Alpenbewohner wird Arnoldstein zu einem „Magneten“ für ein ganz spezielles Publikum.

Bürgermeister Reinhard Antolitsch: „Arnoldstein wird im Alpen-Adria-Raum zu einem wichtigen Faktor der ­Wissensvermittlung.“Foto: vif
Bürgermeister Reinhard Antolitsch: „Arnoldstein wird im Alpen-Adria-Raum zu einem wichtigen Faktor der ­Wissensvermittlung.“Foto: vif

„FAKTOR DER WISSENSVERMITTLUNG“
„Damit wird unsere Naturparkgemeinde im Alpen-Adria-Raum zu einem wichtigen Faktor der Wissensvermittlung und wissenschaftlichen Forschung“, freut sich Bürgermeister Reinhard Antolitsch. Die „Alte Gemeinde“ wurde dafür im Rahmen des EU-finanzierten Interreg-Projektes IDAGO mit einem Kostenaufwand von 400.000 Euro (davon 323.000 Euro von der EU) umgebaut und erneuert. Interreg-Projekte verfolgen das Ziel, grenzüberschreitende Marketing-Initiativen – dazu zählt auch das geplante „Grenzmuseum“ an der Staatsgrenze – für die Vernetzung von Natur- und Kulturerbe der Region umzusetzen. Das „Vermächtnis Hans Haid“ stellt einen unschätzbaren musealen und pädagogischen Wert dar. Zu verdanken ist dies dem Villacher Umweltaktivisten, Künstler, Journalisten und Verleger Gerhard Leeb, dass Haids Nachlass und seine Forschungsunterlagen in Arnoldstein landen konnten. Um die Realisierung des Projekts verdient gemacht haben sich auch Dipl.-Ing. Dr. Hannes Slamanig (Landesregierung, INTERREG) sowie vor allem Altbürgermeister Erich Kessler, dessen Beharrlichkeit entscheidend zur Umsetzung beitrug.

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Hans Haid (1938 bis 2019) gilt als einer der größten Alpenforscher des 20. Jahrhunderts. Er engagierte sich wie kaum ein anderer für die Erhaltung der „Lebenswelt Alpen“ und verfasste darüber zahlreiche Bücher, Rundfunkbeiträge und Artikel in den verschiedensten Zeitschriften. Mit der Schenkung „Sammlung Hans und Gerlinde Haid“ über das wirtschaftliche und kulturelle Leben der Alpenbewohner wird Arnoldstein zu einem „Magneten“ für ein ganz spezielles Publikum.

Bürgermeister Reinhard Antolitsch: „Arnoldstein wird im Alpen-Adria-Raum zu einem wichtigen Faktor der ­Wissensvermittlung.“Foto: vif
Bürgermeister Reinhard Antolitsch: „Arnoldstein wird im Alpen-Adria-Raum zu einem wichtigen Faktor der ­Wissensvermittlung.“Foto: vif

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„Damit wird unsere Naturparkgemeinde im Alpen-Adria-Raum zu einem wichtigen Faktor der Wissensvermittlung und wissenschaftlichen Forschung“, freut sich Bürgermeister Reinhard Antolitsch. Die „Alte Gemeinde“ wurde dafür im Rahmen des EU-finanzierten Interreg-Projektes IDAGO mit einem Kostenaufwand von 400.000 Euro (davon 323.000 Euro von der EU) umgebaut und erneuert. Interreg-Projekte verfolgen das Ziel, grenzüberschreitende Marketing-Initiativen – dazu zählt auch das geplante „Grenzmuseum“ an der Staatsgrenze – für die Vernetzung von Natur- und Kulturerbe der Region umzusetzen. Das „Vermächtnis Hans Haid“ stellt einen unschätzbaren musealen und pädagogischen Wert dar. Zu verdanken ist dies dem Villacher Umweltaktivisten, Künstler, Journalisten und Verleger Gerhard Leeb, dass Haids Nachlass und seine Forschungsunterlagen in Arnoldstein landen konnten. Um die Realisierung des Projekts verdient gemacht haben sich auch Dipl.-Ing. Dr. Hannes Slamanig (Landesregierung, INTERREG) sowie vor allem Altbürgermeister Erich Kessler, dessen Beharrlichkeit entscheidend zur Umsetzung beitrug.

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