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Donnerstag, 13. Juni 2024

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„meine heimat“: Schön, klima-freundlich, günstiger Wohnen!

Im Gespräch mit Vorstandsvorsitzenden Helmut Manzenreiter.

Was macht das Wohnen bei der Baugenossenschaft „meine heimat“ so besonders?
MANZENREITER: Ich möchte mit Nachdruck festhalten, dass wir als gemeinnützige Genossenschaft für Menschen bauen, die nicht mit den großen Gütern des Lebens gesegnet sind. Wir errichten zudem hochwertigen Wohnraum, der um bis zu 40 Prozent günstiger ist, als bei privat vermieteten Wohnungen.

Das bedeutet ganz konkret?
In Unterjeserz in der Gemeinde Velden wurde beispielsweise vor wenigen Monaten neuer, moderner und nachhaltiger Wohnraum unserer gemeinnützigen Baugenossenschaft an die Mieterinnen und Mieter übergeben. In Velden liegt der durchschnittliche monatliche Mietzins bei privaten Wohnungen beispielsweise bei rund zwölf bis 14 Euro pro Quadratmeter. Im Vergleich dazu belaufen sich bei den „meine heimat“-Wohnungen im „Charlottenhof“ die Wohnkosten, also der all-inklusive Mietzins inklusive Heizung, Warmwasserversor-gung oder Betriebskosten, auf 8,39 Euro pro Quadratmeter. Der reine Mietzins beträgt sogar nur 5,13 Euro pro Quadratmeter.

Thema „Mietpreisbremse“ – es droht bei den martkbestimmten Wohnungen eine Mietzinserhöhung aufgrund der Jahres-inflation von rund neun Prozent. Diese Richtwerterhöhung ist gesetzlich vorgeschrieben. Sind auch die Mieterinnen und Mieter der „meine heimat“ davon betroffen?
Nein, wir sind eine gemeinnützige Wohnbaugenossenschaft. Trotz der galoppierenden Inflation und der massiven Teuerung in allen Lebensbereichen sind unsere Mieterinnen und Mieter nicht betroffen. Bei uns ist die Erhöhung in den Richtlinien im Wohnbauförderungsgesetz gesetzlich geregelt. Wir sind nicht gewinnorientiert. Es werden deshalb auch nur die tatsächlich anfallenden Kosten wie Rückzahlung der Wohnbauförderung des Landes oder Bankdarlehen den Mieterinnen und Mietern weiterverrechnet. Die Betriebskosten werden von den jeweiligen Gemeinden beziehungsweise Verwaltungsgemeinschaften vorgeschrieben. Zudem sind unsere geförderten Wohnungen hinsichtlich Lebens- und Wohnqualität sogar hochwertiger als viele private – mit Architektenplanung, großzügigen Balkonen und Loggien sowie einer zukunftsweisenden, nachhaltigen und grünen Energieversorgung.

Apropos Nachhaltigkeit, welche Initiativen setzt man zum Thema „Grünes Wohnen“?
Sehr viele – wir denken nachhaltig und handeln grün: Ganz konkret haben wir in Villach kürzlich sämtliche 4000 mit Erdöl beheizten Wohnungen auf erneuerbare Energiequellen umgerüstet. Dadurch sparen wir pro Jahr rund 118.400 Liter fossile Brennstoffe und klimaschädliches CO2 ein. Ebenso errichten wir in Kooperation mit der Kelag Energie & Wärme Photovoltaikanlagen auf den Dächern unserer Wohnanlagen. Mit diesen sogenannten Mieterstrommodellen können unsere Mieterinnen und Mieter ihren eigenen Strom vom Dach ihres Wohnhauses beziehen. Dadurch ergibt sich eine Ersparnis bei den Stromkosten für die Mieterin oder den Mieter von bis zu 100 Euro im Jahr.

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MANZENREITER: Ich möchte mit Nachdruck festhalten, dass wir als gemeinnützige Genossenschaft für Menschen bauen, die nicht mit den großen Gütern des Lebens gesegnet sind. Wir errichten zudem hochwertigen Wohnraum, der um bis zu 40 Prozent günstiger ist, als bei privat vermieteten Wohnungen.

Das bedeutet ganz konkret?
In Unterjeserz in der Gemeinde Velden wurde beispielsweise vor wenigen Monaten neuer, moderner und nachhaltiger Wohnraum unserer gemeinnützigen Baugenossenschaft an die Mieterinnen und Mieter übergeben. In Velden liegt der durchschnittliche monatliche Mietzins bei privaten Wohnungen beispielsweise bei rund zwölf bis 14 Euro pro Quadratmeter. Im Vergleich dazu belaufen sich bei den „meine heimat“-Wohnungen im „Charlottenhof“ die Wohnkosten, also der all-inklusive Mietzins inklusive Heizung, Warmwasserversor-gung oder Betriebskosten, auf 8,39 Euro pro Quadratmeter. Der reine Mietzins beträgt sogar nur 5,13 Euro pro Quadratmeter.

Thema „Mietpreisbremse“ – es droht bei den martkbestimmten Wohnungen eine Mietzinserhöhung aufgrund der Jahres-inflation von rund neun Prozent. Diese Richtwerterhöhung ist gesetzlich vorgeschrieben. Sind auch die Mieterinnen und Mieter der „meine heimat“ davon betroffen?
Nein, wir sind eine gemeinnützige Wohnbaugenossenschaft. Trotz der galoppierenden Inflation und der massiven Teuerung in allen Lebensbereichen sind unsere Mieterinnen und Mieter nicht betroffen. Bei uns ist die Erhöhung in den Richtlinien im Wohnbauförderungsgesetz gesetzlich geregelt. Wir sind nicht gewinnorientiert. Es werden deshalb auch nur die tatsächlich anfallenden Kosten wie Rückzahlung der Wohnbauförderung des Landes oder Bankdarlehen den Mieterinnen und Mietern weiterverrechnet. Die Betriebskosten werden von den jeweiligen Gemeinden beziehungsweise Verwaltungsgemeinschaften vorgeschrieben. Zudem sind unsere geförderten Wohnungen hinsichtlich Lebens- und Wohnqualität sogar hochwertiger als viele private – mit Architektenplanung, großzügigen Balkonen und Loggien sowie einer zukunftsweisenden, nachhaltigen und grünen Energieversorgung.

Apropos Nachhaltigkeit, welche Initiativen setzt man zum Thema „Grünes Wohnen“?
Sehr viele – wir denken nachhaltig und handeln grün: Ganz konkret haben wir in Villach kürzlich sämtliche 4000 mit Erdöl beheizten Wohnungen auf erneuerbare Energiequellen umgerüstet. Dadurch sparen wir pro Jahr rund 118.400 Liter fossile Brennstoffe und klimaschädliches CO2 ein. Ebenso errichten wir in Kooperation mit der Kelag Energie & Wärme Photovoltaikanlagen auf den Dächern unserer Wohnanlagen. Mit diesen sogenannten Mieterstrommodellen können unsere Mieterinnen und Mieter ihren eigenen Strom vom Dach ihres Wohnhauses beziehen. Dadurch ergibt sich eine Ersparnis bei den Stromkosten für die Mieterin oder den Mieter von bis zu 100 Euro im Jahr.

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