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Montag, 20. April 2026

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Velden: Margit Heissenberger setzt auf Kontinuität, Stabilität und neue Ideen

In der kürzlich erfolgten  Gemeinderatssitzung wurde Margit Heissenberger – zuvor Gemeindevorständin – zur neuen Bürgermeisterin der Marktgemeinde Velden angelobt. Sie folgt auf Ferdinand Vouk. Er stand 41 Jahre in der Kommunalpolitik, davon 25 Jahre als Bürgermeister.

„Ich engagiere mich politisch, um meine umfassenden Erfahrungen aus meiner Tätigkeit im öffentlichen Dienst und in der Privatwirtschaft in meinen Heimatort Velden einbringen zu können. Ich möchte etwas zurückgeben“, erklärt Heissenberger. Geboren in St. Jakob im Rosental, besuchte sie die Volksschule in Velden sowie das Gymnasium in Villach. Anschließend studierte sie an der Universität Klagenfurt und schloss ihre Ausbildung mit den akademischen Graden Mag. phil. und Dr. phil. ab (Pädagogik, Psychologie).


Ihre berufliche Laufbahn führte sie von der Tätigkeit als Lehrerin und Lehrer-Ausbildnerin in den öffentlichen Dienst sowie in internationale Arbeitszusammenhänge. So war sie unter anderem Beamtin im Unterrichtsministerium und maßgeblich am Aufbau der Europäischen Bildungskooperation (Mitgliedschaft in diversen Gremien der Europäischen Kommission in Brüssel) beteiligt. Weitere Stationen waren die Bildungspolitische Abteilung der Wirtschaftskammer Österreich sowie rund zehn Jahre in der nationalen und internationalen Privatwirtschaft.

Kontinuität verantwortungsvoll gestalten. „Ein Wechsel im Bürgermeisteramt ist mehr als ein formaler Akt – er markiert eine wichtige Phase für eine Gemeinde“, so Heissenberger. Ziel ist es, das bisher Erreichte zu sichern und gleichzeitig Raum für neue Ideen zu schaffen. „Gerade in Zeiten des Wandels kommt es darauf an, Kontinuität, Stabilität und Offenheit für neue Zugänge miteinander zu verbinden“.


Laufende Projekte sollen verlässlich weitergeführt, gewachsene Strukturen sollen respektiert, aber optimiert werden. In den vergangenen Monaten hatte Margit Heissenberger die Möglichkeit, gemeinsam mit ihrem Vorgänger Ferdinand Vouk die zentralen Aufgabenbereiche des Bürgermeisteramtes kennenzulernen und sich intensiv auf die neue Verantwortung vorzubereiten.

Stabilität – solide Finanzen als Fundament. Österreichs Gemeinden stehen finanziell unter Druck; die Ausgaben steigen rascher als die Einnahmen. Daher wurde in Velden überparteilich eine mehrjährige Konsolidierungsphase vereinbart. Diese berücksichtigt steigende Ausgaben etwa für Sozialhilfe, Pflege und Kinderbetreuung. Gleichzeitig sollen auf der Ausgabenseite maßvolle Schritte gesetzt werden. „Nur wer heute finanzielle Stabilität wahrt, kann morgen mutig gestalten“, betont Heissenberger und setzt auf Forcieren von Gemeindekooperationen, auf Verwaltungszusammenarbeit, gemeinsame Plattformen und generell auf den Ausbau regionaler Zusammenarbeit.

In der Region stark verankert. Neben ihrer beruflichen und politischen Tätigkeit ist Heissenberger auch stark im kulturellen und gesellschaftlichen Leben der Region verankert. Sie war jahrzehntelang im Kärntner Chorwesen in leitender Funktion tätig (Kärntner Doppelsextett) und ist nach wie vor stark im Ehrenamt engagiert (Verein „Initiative für Kärnten“ (2014 bis 2018) Verein „Weltkärntner“ (seit 2018).

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In der kürzlich erfolgten  Gemeinderatssitzung wurde Margit Heissenberger – zuvor Gemeindevorständin – zur neuen Bürgermeisterin der Marktgemeinde Velden angelobt. Sie folgt auf Ferdinand Vouk. Er stand 41 Jahre in der Kommunalpolitik, davon 25 Jahre als Bürgermeister.

„Ich engagiere mich politisch, um meine umfassenden Erfahrungen aus meiner Tätigkeit im öffentlichen Dienst und in der Privatwirtschaft in meinen Heimatort Velden einbringen zu können. Ich möchte etwas zurückgeben“, erklärt Heissenberger. Geboren in St. Jakob im Rosental, besuchte sie die Volksschule in Velden sowie das Gymnasium in Villach. Anschließend studierte sie an der Universität Klagenfurt und schloss ihre Ausbildung mit den akademischen Graden Mag. phil. und Dr. phil. ab (Pädagogik, Psychologie).


Ihre berufliche Laufbahn führte sie von der Tätigkeit als Lehrerin und Lehrer-Ausbildnerin in den öffentlichen Dienst sowie in internationale Arbeitszusammenhänge. So war sie unter anderem Beamtin im Unterrichtsministerium und maßgeblich am Aufbau der Europäischen Bildungskooperation (Mitgliedschaft in diversen Gremien der Europäischen Kommission in Brüssel) beteiligt. Weitere Stationen waren die Bildungspolitische Abteilung der Wirtschaftskammer Österreich sowie rund zehn Jahre in der nationalen und internationalen Privatwirtschaft.

Kontinuität verantwortungsvoll gestalten. „Ein Wechsel im Bürgermeisteramt ist mehr als ein formaler Akt – er markiert eine wichtige Phase für eine Gemeinde“, so Heissenberger. Ziel ist es, das bisher Erreichte zu sichern und gleichzeitig Raum für neue Ideen zu schaffen. „Gerade in Zeiten des Wandels kommt es darauf an, Kontinuität, Stabilität und Offenheit für neue Zugänge miteinander zu verbinden“.


Laufende Projekte sollen verlässlich weitergeführt, gewachsene Strukturen sollen respektiert, aber optimiert werden. In den vergangenen Monaten hatte Margit Heissenberger die Möglichkeit, gemeinsam mit ihrem Vorgänger Ferdinand Vouk die zentralen Aufgabenbereiche des Bürgermeisteramtes kennenzulernen und sich intensiv auf die neue Verantwortung vorzubereiten.

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In der Region stark verankert. Neben ihrer beruflichen und politischen Tätigkeit ist Heissenberger auch stark im kulturellen und gesellschaftlichen Leben der Region verankert. Sie war jahrzehntelang im Kärntner Chorwesen in leitender Funktion tätig (Kärntner Doppelsextett) und ist nach wie vor stark im Ehrenamt engagiert (Verein „Initiative für Kärnten“ (2014 bis 2018) Verein „Weltkärntner“ (seit 2018).

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