Generalsanierung, Zubau, Erweiterung und neues Waldbrandfahrzeug: Die Marktgemeinde Arnoldstein setzt ein deutliches Zeichen für Sicherheit und Einsatzbereitschaft. Kürzlich erfolgte der feierliche Spatenstich für die Erneuerung und Erweiterung des Stützpunkt-1-Objekts im Ort.
Bekenntnis zur Sicherheit der Bevölkerung. Insgesamt investiert die Marktgemeinde Arnoldstein rund zwei Millionen Euro in die Sicherheit der Bevölkerung. Bürgermeister und Feuerwehrreferent Reinhard Antolitsch: „Diese Investitionen sind ein klares Bekenntnis zur Sicherheit unserer Bevölkerung und zur Wertschätzung der ehrenamtlichen Arbeit unserer Feuerwehren. Gerade in Zeiten zunehmender Extremereignisse ist es unsere Verantwortung, bestmögliche Rahmenbedingungen für den Einsatzfall zu schaffen.“
Generalsanierung und Erweiterung der Feuerwehrhäuser. Parallel zur Fahrzeugbeschaffung investiert Arnoldstein in die bauliche FF-Infrastruktur. Das Feuerwehrhaus der Stützpunkt-1-Feuerwehr platzte bereits aus allen Nähten und wird derzeit generalsaniert, erweitert und technisch auf den neuesten Stand gebracht. Geplant sind unter anderem nordseitig zusätzliche Räumlichkeiten für die Feuerwehrjugend und -frauen sowie eine weitere Garagenbox zur Optimierung der Einsatzlogistik beziehungsweise zur Unterbringung des neuen Waldbrandfahrzeuges.
Fertigstellung im Herbst. Der Start der Bauarbeiten erfolgte Anfang April 2026. Die Fertigstellung ist für Herbst vorgesehen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 1,6 Millionen Euro, wovon eine Million Euro von der Gemeinde mit zweckgebundenen Mitteln des Landes Kärnten (LR Ing. Daniel Fellner) und weitere 585.000 Euro aus dem Kärntner Regionalfonds finanziert werden.

„National und international denken“. Während ABI Ing. Michael Miggitsch, Abschnittsfeuerwehrkommandant Dreiländereck, die bauliche Entwicklung und wegen der erweiterten Aufgabenbereiche parallel dazu auch die notwendige Zunahme an Fahrzeugen skizzierte, wies Landesfeuerwehrkommandant FVPräs Ing. Rudolf Robin insbesondere ebenso auf die Bedeutung der Dreiländereck-Abschnittswehren für grenzüberschreitende Einsätze Richtung Slowenien und Friaul: „Wir müssen hier national und international denken. Deshalb ist der Stützpunkt 1 von wesentlicher Bedeutung.“
Neues Waldbrandfahrzeug für alpines Gelände. Die FF Arnoldstein erhält Anfang 2027 ein modernes Waldbrandfahrzeug vom Typ TLFA 2000. Dieses Fahrzeug ist speziell für Einsätze im alpinen und schwer zugänglichen Gelände konzipiert und spielt auch für grenzüberschreitende Einsätze im Dreiländereck eine zentrale Rolle. Dafür werden rund 478.700 Euro investiert, wobei die Marktgemeinde für rund 300.000 Euro aufkommt.
Im Jahr 2025 wurde die Stützpunktfeuerwehr Arnoldstein zu rund 140 Einsätzen alarmiert (35 Brandeinsätze, 101 technische Hilfeleistungen). Dabei leisteten die Mitglieder rund 14.000 Stunden ehrenamtlichen Einsatzdienst – ein beeindruckender Beleg für die hohe Einsatzbereitschaft, Professionalität und das außergewöhnliche Engagement der Arnoldsteiner Feuerwehrkameradinnen und -kameraden im Dienste der Bevölkerung.






