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Freitag, 5. Juni 2026

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Neuer Karawankentunnel ein Schlüsselprojekt für Kärnten

Nach siebeneinhalb Jahren Bauzeit wurde kürzlich die neue, fast acht Kilometer lange Ost-Röhre des Karawankentunnels auf der A11 Karawankenautobahn für den Verkehr freigegeben. 330 Millionen Euro wurden von der ASFINAG und der slowenischen Autobahngesellschaft DARS investiert.

Täglich 30.000 Fahrzeuge. Die neue Röhre ist mit modernster Sicherheitstechnik ausgestattet und verfügt über 26 Notausgänge. Im Sommer sind dort bis zu 30.000 Fahrzeuge täglich unterwegs. Mit zwei Festakten, beim Nordportal und direkt an der Staatsgrenze im Tunnel, wurde der Abschluss des gemeinsamen Projekts von Österreich und Slowenien gefeiert. In weiterer Folge wird auch die Generalsanierung der alten Tunnelröhre aus dem Jahr 1991 beginnen. Die veranschlagten Kosten dafür betragen 125 Millionen Euro. Geplante Fertigstellung der 4,5 Kilometer langen Tunnelröhre auf österreichischem Staatsgebiet: Frühjahr 2029.


Landeshauptmann Peter Kaiser bezeichnet den Neubau der Röhre und den Vollausbau des Karawankentunnels als „Schlüsselprojekt für Kärnten, das Vorteile für alle bringt.“ Eine gute Infrastruktur sei für eine positive Entwicklung einer Region wie Kärnten von entscheidender Bedeutung, so Kaiser weiter. „Durch die Investitionen der ASFINAG und auch der ÖBB mit der Koralmbahn ist in den vergangenen Jahren in Kärnten sehr viel weitergegangen.

Dechant Georg Buch segnet den neuen Tunnel.
Dechant Georg Buch segnet den neuen Tunnel.


Mehr Sicherheit. Den künftigen Vollausbau an einer der am stärksten frequentierten Verkehrsachsen in Kärnten begrüßt LHStv. Martin Gruber ausdrücklich: „Die heutige Verkehrsfreigabe bedeutet für tausende Verkehrsteilnehmer mehr Sicherheit auf dieser Strecke und eine leistungsfähigere Verkehrsinfrastruktur.“ Für Menschen und Unternehmen seien Verkehrswege gleichzeitig auch „Lebensadern und somit standortrelevant und lebensnotwendig für unser Region“. Bei der feierlichen Verkehrsfreigabe nahmen auch Bundesminister Peter Hanke, Bundeminister Wolfgang Hattmannsdorfer sowie die ASFINAG-Vorstände Hartwig Hufnagel und Herbert Kasser und die ASFINAG-Geschäftsführer Alexander Walcher und Andreas Fromm teil.


Verbindung mit ganz Europa. Unmittelbar nach dem Festakt erfolgte die Fahrt in den Tunnel, wo an der Staatsgrenze gemeinsam mit Sloweniens Infrastrukturministerin Alenka Bratušek und dem Präsidenten der slowenischen Autobahngesellschaft DARS, Andrej Ribic eine zweite symbolische Freigabe inklusive Lasershow erfolgte. Dazu Alenka Bratušek: „Dieses für Slowenien wichtigste Infrastrukturprojekt verbindet Österreich und Slowenien mit ganz Europa, und sorgt für eine sichere und schnellere Verbindung aller Reisenden.“

Alexander Walcher, Tunnelpatin Ulrike Wehr, LH-Stv. Martin Gruber und Andreas Fromm.
Alexander Walcher, Tunnelpatin Ulrike Wehr, LH-Stv. Martin Gruber und Andreas Fromm.

Als Tunnelpatin fungierte Peter Kaisers Lebensgefährtin, Uli Wehr, die die Heilige Barbara, die Schutzpatronin der Bergleute und Tunnelbauer in einer Tunnelnische verankerte. Die Segnung der neuen Tunnelröhre führte Dechant Georg Buch durch.
Musikalisch umrahmt wurde die Feierlichkeiten vom neu gegründeten Chor „Die Arnoldsteiner“ unter der Leitung von Hedi Preisegger.

Karawankentunnel Heilige Barbara
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Nach siebeneinhalb Jahren Bauzeit wurde kürzlich die neue, fast acht Kilometer lange Ost-Röhre des Karawankentunnels auf der A11 Karawankenautobahn für den Verkehr freigegeben. 330 Millionen Euro wurden von der ASFINAG und der slowenischen Autobahngesellschaft DARS investiert.

Täglich 30.000 Fahrzeuge. Die neue Röhre ist mit modernster Sicherheitstechnik ausgestattet und verfügt über 26 Notausgänge. Im Sommer sind dort bis zu 30.000 Fahrzeuge täglich unterwegs. Mit zwei Festakten, beim Nordportal und direkt an der Staatsgrenze im Tunnel, wurde der Abschluss des gemeinsamen Projekts von Österreich und Slowenien gefeiert. In weiterer Folge wird auch die Generalsanierung der alten Tunnelröhre aus dem Jahr 1991 beginnen. Die veranschlagten Kosten dafür betragen 125 Millionen Euro. Geplante Fertigstellung der 4,5 Kilometer langen Tunnelröhre auf österreichischem Staatsgebiet: Frühjahr 2029.


Landeshauptmann Peter Kaiser bezeichnet den Neubau der Röhre und den Vollausbau des Karawankentunnels als „Schlüsselprojekt für Kärnten, das Vorteile für alle bringt.“ Eine gute Infrastruktur sei für eine positive Entwicklung einer Region wie Kärnten von entscheidender Bedeutung, so Kaiser weiter. „Durch die Investitionen der ASFINAG und auch der ÖBB mit der Koralmbahn ist in den vergangenen Jahren in Kärnten sehr viel weitergegangen.

Dechant Georg Buch segnet den neuen Tunnel.
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Mehr Sicherheit. Den künftigen Vollausbau an einer der am stärksten frequentierten Verkehrsachsen in Kärnten begrüßt LHStv. Martin Gruber ausdrücklich: „Die heutige Verkehrsfreigabe bedeutet für tausende Verkehrsteilnehmer mehr Sicherheit auf dieser Strecke und eine leistungsfähigere Verkehrsinfrastruktur.“ Für Menschen und Unternehmen seien Verkehrswege gleichzeitig auch „Lebensadern und somit standortrelevant und lebensnotwendig für unser Region“. Bei der feierlichen Verkehrsfreigabe nahmen auch Bundesminister Peter Hanke, Bundeminister Wolfgang Hattmannsdorfer sowie die ASFINAG-Vorstände Hartwig Hufnagel und Herbert Kasser und die ASFINAG-Geschäftsführer Alexander Walcher und Andreas Fromm teil.


Verbindung mit ganz Europa. Unmittelbar nach dem Festakt erfolgte die Fahrt in den Tunnel, wo an der Staatsgrenze gemeinsam mit Sloweniens Infrastrukturministerin Alenka Bratušek und dem Präsidenten der slowenischen Autobahngesellschaft DARS, Andrej Ribic eine zweite symbolische Freigabe inklusive Lasershow erfolgte. Dazu Alenka Bratušek: „Dieses für Slowenien wichtigste Infrastrukturprojekt verbindet Österreich und Slowenien mit ganz Europa, und sorgt für eine sichere und schnellere Verbindung aller Reisenden.“

Alexander Walcher, Tunnelpatin Ulrike Wehr, LH-Stv. Martin Gruber und Andreas Fromm.
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Als Tunnelpatin fungierte Peter Kaisers Lebensgefährtin, Uli Wehr, die die Heilige Barbara, die Schutzpatronin der Bergleute und Tunnelbauer in einer Tunnelnische verankerte. Die Segnung der neuen Tunnelröhre führte Dechant Georg Buch durch.
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Karawankentunnel Heilige Barbara
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