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Samstag, 2. Mai 2026

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„Die Kasnudeln koche ich mir in Bremen selbst“

Vom ASKÖ Bodensdorf zu Werder Bremen: Chiara D’Angelo (21) erlebt als Außenverteidigerin vom Ossiacher See mit dem norddeutschen Top-Klub in der Frauen-Bundesliga Höhenflüge.

Du bist beim ASKÖ Bodensdorf sozusagen in die fußballerische Gehschule gegangen. Verbindet Dich noch etwas mit Bodensdorf?
CHIARA D’ANGELO: Auf jeden Fall, ich bin dort aufgewachsen und habe dort den Großteil meiner Kindheit verbracht. Bodensdorf ist für mich Heimat, ich mag es wirklich sehr, und mein Papa lebt auch noch da. Wenn ich zu Besuch bin, gehe ich besonders gerne Schi fahren oder schwimmen.
In Österreich warst Du zuletzt beim SKN St. Pölten aktiv. Was hat Dich bewogen, in Deutschland neuerlich ein Comeback zu feiern, nach Hoffenheim jetzt bei Werder Bremen?
Ich finde, dass die Liga sehr attraktiv ist. Man wird in jedem Spiel gefordert, und es ist vor allem im Mittelfeld der Liga sehr spannend und eng beieinander. Werder ist ein sehr ambitionierter Verein, was man aktuell auch an unserem dritten Tabellenplatz sehen kann.

„GEBE IMMER ALLES“
Rechnest Du Dir weitere Einsätze im österreichischen Nationalteam aus?
Ich freue mich immer, wenn ich bei der Nationalmannschaft dabei sein darf. Ich gebe auf jeden Fall immer alles, sei es im Training oder im Spiel. Ich glaube, wenn ich da meine Leistungen abrufe, dann kann ich definitiv auch in Zukunft immer wieder auf Einsätze hoffen.

„FÜHLE MICH SEHR WOHL“
Du bist im Vorjahr nach Bremen gewechselt. Wie gefallen Dir die Stadt und ihre Menschen?
Richtig gut, ich fühle mich sehr wohl, sowohl in der Stadt als auch im Verein. Die Menschen sind alle sehr nett, und auch meine Teamkolleginnen haben mich super aufgenommen.

„SETZE MIR IMMER HOHE ZIELE“
Welchen Tabellenplatz wollt Ihr 2026 zum Saisonschluss geschafft haben?
Ich glaube, wir haben schon jetzt einige unserer eigenen Erwartungen übertroffen, aber auch die von extern. Ich persönlich setze mir auch immer gerne hohe Ziele, deswegen schauen wir, was möglich ist, und versuchen, aus jedem Spiel das Bestmögliche herauszuholen.

„EINE KLARE SPIELPHILOSOPHIE“
Was zeichnet Friederike „Fritzy“ Kromp als Werder-Trainerin besonders aus?
Fritzy ist eine Trainerin, die sehr viel Ahnung und eine klare Spielphilosophie hat. Generell ergänzt sich aber unser gesamtes Trainerteam sehr gut, sie geben uns genau die Sachen mit, die wir brauchen. Ich glaube, wir können uns insgesamt mit unserem Trainerteam sehr glücklich schätzen.
Weihnachten und Sommerpause
Dein Heimatort ist mit dem Auto gut zwölf Stunden entfernt. Kommst Du noch öfters nach Hause?
Wenn es passt, ja. In der Regel ist das zur Weihnachtszeit und nach der Saison in der Sommerpause der Fall. Unter der Saison ist es oft schwierig. Es gibt aber zum Glück auch FaceTime, damit halte ich den täglichen Kontakt zu meinen Eltern und meiner Schwester.

STUDIUM DER SPORTWISSENSCHAFTEN
Wie verbringst Du Deine trainigs- und spielfreie Zeit?
Vor allem mit meinem Sportwissenschaften-Studium. Das macht mir sehr viel Spaß, ansonsten koche ich aber auch gerne und experimentiere da auch ab und zu mal, wie zum Beispiel beim Brotbacken (lacht). Ich verbringe auch gerne viel Zeit draußen.

VIELLEICHT EINMAL IN ENGLAND
Wie schauen Deine Zukunftspläne aus, was willst Du als Fußballerin noch erreichen?
Ich bin jemand, der von Saison zu Saison schaut und sich auf die jeweilige, aktuelle Situation konzentriert. Mein Ziel ist es immer, der Mannschaft bestmöglich zu helfen. Irgendwann könnte ich mir aber vorstellen, auch mal in England zu spielen. Ich finde, die Liga ist dort sehr attraktiv.

Auf welche sportlichen Erfolge bist Du besonders stolz?
Ich bin auf jeden Fall stolz auf die WM-Teilnahme damals mit der österreichischen U20, aber auch auf mein Debüt in der A-Nationalmannschaft. Generell gibt es, glaube ich, auch viele kleine Schritte auf dem Weg, auf die man sehr stolz ist.

„VERMISSE DEN KÄRNTNER DIALEKT“
Gibt es für Dich etwas typisch Kärntnerisches, das Du im Norden Deutschland, also in der Freien Hansestadt Bremen, am meisten vermisst?
Da gibt es tatsächlich vieles (lacht). Am meisten fehlt mir natürlich meine Familie, die hätte ich immer gerne bei mir. Abgesehen davon, vermisse ich den Dialekt. Ist schon schön, wenn man zu Hause ist und jeder mit dir Kärntnerisch spricht. Und nicht zu vergessen, die Kasnudeln – mein Lieblingsessen. Aber die werden jetzt hier in Bremen einfach selbst gekocht.

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Vom ASKÖ Bodensdorf zu Werder Bremen: Chiara D’Angelo (21) erlebt als Außenverteidigerin vom Ossiacher See mit dem norddeutschen Top-Klub in der Frauen-Bundesliga Höhenflüge.

Du bist beim ASKÖ Bodensdorf sozusagen in die fußballerische Gehschule gegangen. Verbindet Dich noch etwas mit Bodensdorf?
CHIARA D’ANGELO: Auf jeden Fall, ich bin dort aufgewachsen und habe dort den Großteil meiner Kindheit verbracht. Bodensdorf ist für mich Heimat, ich mag es wirklich sehr, und mein Papa lebt auch noch da. Wenn ich zu Besuch bin, gehe ich besonders gerne Schi fahren oder schwimmen.
In Österreich warst Du zuletzt beim SKN St. Pölten aktiv. Was hat Dich bewogen, in Deutschland neuerlich ein Comeback zu feiern, nach Hoffenheim jetzt bei Werder Bremen?
Ich finde, dass die Liga sehr attraktiv ist. Man wird in jedem Spiel gefordert, und es ist vor allem im Mittelfeld der Liga sehr spannend und eng beieinander. Werder ist ein sehr ambitionierter Verein, was man aktuell auch an unserem dritten Tabellenplatz sehen kann.

„GEBE IMMER ALLES“
Rechnest Du Dir weitere Einsätze im österreichischen Nationalteam aus?
Ich freue mich immer, wenn ich bei der Nationalmannschaft dabei sein darf. Ich gebe auf jeden Fall immer alles, sei es im Training oder im Spiel. Ich glaube, wenn ich da meine Leistungen abrufe, dann kann ich definitiv auch in Zukunft immer wieder auf Einsätze hoffen.

„FÜHLE MICH SEHR WOHL“
Du bist im Vorjahr nach Bremen gewechselt. Wie gefallen Dir die Stadt und ihre Menschen?
Richtig gut, ich fühle mich sehr wohl, sowohl in der Stadt als auch im Verein. Die Menschen sind alle sehr nett, und auch meine Teamkolleginnen haben mich super aufgenommen.

„SETZE MIR IMMER HOHE ZIELE“
Welchen Tabellenplatz wollt Ihr 2026 zum Saisonschluss geschafft haben?
Ich glaube, wir haben schon jetzt einige unserer eigenen Erwartungen übertroffen, aber auch die von extern. Ich persönlich setze mir auch immer gerne hohe Ziele, deswegen schauen wir, was möglich ist, und versuchen, aus jedem Spiel das Bestmögliche herauszuholen.

„EINE KLARE SPIELPHILOSOPHIE“
Was zeichnet Friederike „Fritzy“ Kromp als Werder-Trainerin besonders aus?
Fritzy ist eine Trainerin, die sehr viel Ahnung und eine klare Spielphilosophie hat. Generell ergänzt sich aber unser gesamtes Trainerteam sehr gut, sie geben uns genau die Sachen mit, die wir brauchen. Ich glaube, wir können uns insgesamt mit unserem Trainerteam sehr glücklich schätzen.
Weihnachten und Sommerpause
Dein Heimatort ist mit dem Auto gut zwölf Stunden entfernt. Kommst Du noch öfters nach Hause?
Wenn es passt, ja. In der Regel ist das zur Weihnachtszeit und nach der Saison in der Sommerpause der Fall. Unter der Saison ist es oft schwierig. Es gibt aber zum Glück auch FaceTime, damit halte ich den täglichen Kontakt zu meinen Eltern und meiner Schwester.

STUDIUM DER SPORTWISSENSCHAFTEN
Wie verbringst Du Deine trainigs- und spielfreie Zeit?
Vor allem mit meinem Sportwissenschaften-Studium. Das macht mir sehr viel Spaß, ansonsten koche ich aber auch gerne und experimentiere da auch ab und zu mal, wie zum Beispiel beim Brotbacken (lacht). Ich verbringe auch gerne viel Zeit draußen.

VIELLEICHT EINMAL IN ENGLAND
Wie schauen Deine Zukunftspläne aus, was willst Du als Fußballerin noch erreichen?
Ich bin jemand, der von Saison zu Saison schaut und sich auf die jeweilige, aktuelle Situation konzentriert. Mein Ziel ist es immer, der Mannschaft bestmöglich zu helfen. Irgendwann könnte ich mir aber vorstellen, auch mal in England zu spielen. Ich finde, die Liga ist dort sehr attraktiv.

Auf welche sportlichen Erfolge bist Du besonders stolz?
Ich bin auf jeden Fall stolz auf die WM-Teilnahme damals mit der österreichischen U20, aber auch auf mein Debüt in der A-Nationalmannschaft. Generell gibt es, glaube ich, auch viele kleine Schritte auf dem Weg, auf die man sehr stolz ist.

„VERMISSE DEN KÄRNTNER DIALEKT“
Gibt es für Dich etwas typisch Kärntnerisches, das Du im Norden Deutschland, also in der Freien Hansestadt Bremen, am meisten vermisst?
Da gibt es tatsächlich vieles (lacht). Am meisten fehlt mir natürlich meine Familie, die hätte ich immer gerne bei mir. Abgesehen davon, vermisse ich den Dialekt. Ist schon schön, wenn man zu Hause ist und jeder mit dir Kärntnerisch spricht. Und nicht zu vergessen, die Kasnudeln – mein Lieblingsessen. Aber die werden jetzt hier in Bremen einfach selbst gekocht.

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