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Mittwoch, 4. März 2026

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Superintendentin Andrea Mattioli in ihr Amt eingeführt

Die neue Superintendentin der evangelischen Diözese Kärnten-Osttirol, Andrea Mattioli, wurde kürzlich im Rahmen eines Festgottesdienstes in Zlan durch Bischöfin Cornelia Richter feierlich in ihr Amt eingeführt.

Landeshauptmann Peter Kaiser gratulierte Mattioli namens des gesamten Regierungskollegiums in seiner Festansprache nach dem Gottesdienst. Er ist sich sicher, dass es auch mit der neuen Superintendentin zu einer guten Kooperation zwischen Kirchen und Politik kommen werde. Gerade in der aktuell sehr herausfordernden Zeit gehe es um „die Zusammenarbeit aller Kräfte, die Humanität, Toleranz, Miteinander und Solidarität zum Leitfaden haben“.

Freude, Kraft und Liebe. Die neue Superintendentin verwendete in ihrer Predigt auch ein paar Metaphern mit Star Wars-Bezug. Bei der heutigen Feier spüre man Freude, Kraft und Liebe. Dies solle man überall hinaustragen, wo man Menschen begegne – gerade auch in den alltäglichen Begegnungen. Bischöfin Cornelia Richter hob Mattiolis kulturelle Vielfalt, ihre Erfahrungen durch die bisherigen beruflichen Stationen sowie ihre den Menschen zugewandte Freundlichkeit hervor.

Andrea Mattioli
Andrea Mattioli


Ökumenische Zusammenarbeit. „Wir sind Schwesternkirchen“, betonte Diözesanbischof Josef Marketz. Er zeigte sich sicher, dass die evangelische und katholische Kirche weiterhin zusammen gut arbeiten, beten und feiern werden. Die ökumenische Zusammenarbeit sei von gegenseitigem Respekt und Vertrauen geprägt.

Imam Hasudin Atanović hob hervor, dass es für die Muslime eine große Ehre sei, an dieser Festveranstaltung teilnehmen zu dürfen. Er sagte, dass es nicht Unterschiede zu betonen gelte, sondern die gemeinsamen Werte, die uns verbinden. „Wir sind alle Menschen, und die Menschlichkeit spricht eine universale Sprache.“

Andrea Mattioli wurde Neckarsulm (Deutschland) geboren. 2002 wurde sie in Ludwigsburg nördlich von Stuttgart als Pfarrerin ordiniert und war dann dort als Gemeindepfarrerin tätig. Lange war sie auch Urlaubsseelsorgerin in Kärnten, 2019 zog sie schließlich in unser Bundesland. Bis Ende November 2025 war sie amtsführende Pfarrerin des Pfarrgemeindeverbands Zlan-Ferndorf. Mattioli ist erst die dritte Superintendentin in der Geschichte der Evangelischen Kirche in Österreich. Sie ist verheiratet und hat drei Söhne.


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Die neue Superintendentin der evangelischen Diözese Kärnten-Osttirol, Andrea Mattioli, wurde kürzlich im Rahmen eines Festgottesdienstes in Zlan durch Bischöfin Cornelia Richter feierlich in ihr Amt eingeführt.

Landeshauptmann Peter Kaiser gratulierte Mattioli namens des gesamten Regierungskollegiums in seiner Festansprache nach dem Gottesdienst. Er ist sich sicher, dass es auch mit der neuen Superintendentin zu einer guten Kooperation zwischen Kirchen und Politik kommen werde. Gerade in der aktuell sehr herausfordernden Zeit gehe es um „die Zusammenarbeit aller Kräfte, die Humanität, Toleranz, Miteinander und Solidarität zum Leitfaden haben“.

Freude, Kraft und Liebe. Die neue Superintendentin verwendete in ihrer Predigt auch ein paar Metaphern mit Star Wars-Bezug. Bei der heutigen Feier spüre man Freude, Kraft und Liebe. Dies solle man überall hinaustragen, wo man Menschen begegne – gerade auch in den alltäglichen Begegnungen. Bischöfin Cornelia Richter hob Mattiolis kulturelle Vielfalt, ihre Erfahrungen durch die bisherigen beruflichen Stationen sowie ihre den Menschen zugewandte Freundlichkeit hervor.

Andrea Mattioli
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Imam Hasudin Atanović hob hervor, dass es für die Muslime eine große Ehre sei, an dieser Festveranstaltung teilnehmen zu dürfen. Er sagte, dass es nicht Unterschiede zu betonen gelte, sondern die gemeinsamen Werte, die uns verbinden. „Wir sind alle Menschen, und die Menschlichkeit spricht eine universale Sprache.“

Andrea Mattioli wurde Neckarsulm (Deutschland) geboren. 2002 wurde sie in Ludwigsburg nördlich von Stuttgart als Pfarrerin ordiniert und war dann dort als Gemeindepfarrerin tätig. Lange war sie auch Urlaubsseelsorgerin in Kärnten, 2019 zog sie schließlich in unser Bundesland. Bis Ende November 2025 war sie amtsführende Pfarrerin des Pfarrgemeindeverbands Zlan-Ferndorf. Mattioli ist erst die dritte Superintendentin in der Geschichte der Evangelischen Kirche in Österreich. Sie ist verheiratet und hat drei Söhne.


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