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Mittwoch, 4. März 2026

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ÖAMTC: 2025 mehr als 50.000-mal kärntenweit im Einsatz

Die „Gelben Engel“ des ÖAMTC waren auch im Jahr 2025 fast ununterbrochen im Einsatz: Insgesamt rückten die Pannenhelfer:innen des Mobilitätsclubs in ganz Kärnten 50.495-mal aus, um den knapp 200.000 Mitgliedern schnell und zuverlässig zu helfen.

August der einsatzstärkste Monat. Das bedeutet im Schnitt 138 Einsätze täglich – zu jeder Tages- und Nachtzeit, das ganze Jahr über. Besonders einsatzintensiv zeigten sich erneut die Sommermonate. Mit 5.315 Einsätzen war der August der einsatzstärkste Monat, gefolgt vom Juli mit 4.939 und Juni mit 4.885 Einsätzen. Aber auch der Dezember stellte die ÖAMTC-Pannenhilfe vor große Herausforderungen.

Mehr als ein Drittel aller Einsätze war auf schwache, leere oder defekte Batterien zurückzuführen.
Foto: Helge Bauer

Über 25.000 Abschleppungen. Auch der Abschleppdienst des ÖAMTC war 2025 stark gefordert: Kärntenweit wurde er insgesamt 25.570-mal benötigt. Kann eine Panne nicht direkt vor Ort behoben werden, wird das Fahrzeug in die nächstgelegene Werkstatt oder in eine Wunschwerkstätte gebracht. Darüber hinaus übernimmt der Abschleppdienst nach Unfällen rasch und professionell den Abtransport beschädigter Fahrzeuge.

Täglich bis zu 240 Pannenhilfen. „Mehrere Hitzewellen und die hohe Reisetätigkeit haben uns im Sommer stark gefordert. Zum Jahresende brachte die anhaltende Kälte eine neue Belastung – an einzelnen Spitzentagen rückten wir zu bis zu 240 Pannenhilfen pro Tag aus“, fasst Oliver Weber, technischer Leiter des Kärntner Mobilitätsclubs, zusammen. „Die Kombination aus frostigen Temperaturen und der erhöhten Anfälligkeit von Autobatterien sorgte dafür, dass unsere Pannenhelfer:innen alle Hände voll zu tun haben.“

Oliver Weber (Technischer Leiter, ÖAMTC Kärnten).
Foto: Helge Bauer

Batterieprobleme dominieren weiterhin die Pannenstatistik. Mehr als ein Drittel aller Einsätze war auf schwache, leere oder defekte Batterien zurückzuführen. „Auch bei Starterbatterien begleiten uns Probleme das ganze Jahr über und sind nach wie vor die häufigste Pannenursache – auch bei E-Autos“, erklärt Weber. Besonders an sehr kalten Wintertagen zeigt sich deren hohe Anfälligkeit. Der Technik-Experte empfiehlt: „Vor längeren Fahrten – etwa in den Winterurlaub – ist ein umfassender Fahrzeug-Check besonders wichtig.“ Neben Batterieproblemen zählten auch Motorstörungen und Reifenschäden zu den häufigsten Pannenursachen: Motorprobleme machten 22 Prozent der Einsätze aus, zehn Prozent waren auf defekte Reifen zurückzuführen.

Die Einsatzzahlen der ÖAMTC-Pannenhilfe 2025 in den Kärntner Bezirken:

Feldkirchen                              3.319            

Hermagor                                 1.793

Klagenfurt                              16.851

Sankt Veit                               3.350

Spittal an der Drau                   6.556

Villach                                    12.144

Völkermarkt                            2.921

Wolfsberg                                3.561

Kärnten                                 50.495

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ÖAMTC: 2025 mehr als 50.000-mal kärntenweit im Einsatz

Die „Gelben Engel“ des ÖAMTC waren auch im Jahr 2025 fast ununterbrochen im Einsatz: Insgesamt rückten die Pannenhelfer:innen des Mobilitätsclubs in ganz Kärnten 50.495-mal aus, um den knapp 200.000 Mitgliedern schnell und zuverlässig zu helfen.

August der einsatzstärkste Monat. Das bedeutet im Schnitt 138 Einsätze täglich – zu jeder Tages- und Nachtzeit, das ganze Jahr über. Besonders einsatzintensiv zeigten sich erneut die Sommermonate. Mit 5.315 Einsätzen war der August der einsatzstärkste Monat, gefolgt vom Juli mit 4.939 und Juni mit 4.885 Einsätzen. Aber auch der Dezember stellte die ÖAMTC-Pannenhilfe vor große Herausforderungen.

Mehr als ein Drittel aller Einsätze war auf schwache, leere oder defekte Batterien zurückzuführen.
Foto: Helge Bauer

Über 25.000 Abschleppungen. Auch der Abschleppdienst des ÖAMTC war 2025 stark gefordert: Kärntenweit wurde er insgesamt 25.570-mal benötigt. Kann eine Panne nicht direkt vor Ort behoben werden, wird das Fahrzeug in die nächstgelegene Werkstatt oder in eine Wunschwerkstätte gebracht. Darüber hinaus übernimmt der Abschleppdienst nach Unfällen rasch und professionell den Abtransport beschädigter Fahrzeuge.

Täglich bis zu 240 Pannenhilfen. „Mehrere Hitzewellen und die hohe Reisetätigkeit haben uns im Sommer stark gefordert. Zum Jahresende brachte die anhaltende Kälte eine neue Belastung – an einzelnen Spitzentagen rückten wir zu bis zu 240 Pannenhilfen pro Tag aus“, fasst Oliver Weber, technischer Leiter des Kärntner Mobilitätsclubs, zusammen. „Die Kombination aus frostigen Temperaturen und der erhöhten Anfälligkeit von Autobatterien sorgte dafür, dass unsere Pannenhelfer:innen alle Hände voll zu tun haben.“

Oliver Weber (Technischer Leiter, ÖAMTC Kärnten).
Foto: Helge Bauer

Batterieprobleme dominieren weiterhin die Pannenstatistik. Mehr als ein Drittel aller Einsätze war auf schwache, leere oder defekte Batterien zurückzuführen. „Auch bei Starterbatterien begleiten uns Probleme das ganze Jahr über und sind nach wie vor die häufigste Pannenursache – auch bei E-Autos“, erklärt Weber. Besonders an sehr kalten Wintertagen zeigt sich deren hohe Anfälligkeit. Der Technik-Experte empfiehlt: „Vor längeren Fahrten – etwa in den Winterurlaub – ist ein umfassender Fahrzeug-Check besonders wichtig.“ Neben Batterieproblemen zählten auch Motorstörungen und Reifenschäden zu den häufigsten Pannenursachen: Motorprobleme machten 22 Prozent der Einsätze aus, zehn Prozent waren auf defekte Reifen zurückzuführen.

Die Einsatzzahlen der ÖAMTC-Pannenhilfe 2025 in den Kärntner Bezirken:

Feldkirchen                              3.319            

Hermagor                                 1.793

Klagenfurt                              16.851

Sankt Veit                               3.350

Spittal an der Drau                   6.556

Villach                                    12.144

Völkermarkt                            2.921

Wolfsberg                                3.561

Kärnten                                 50.495

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